Fenchel, Rettich und Kohlrabi: die drei Gemüse, für die sich der Hobel roh lohnt

Es gibt Gemüse, das erst in hauchdünnen Scheiben interessant wird. Fenchel, Rettich und Kohlrabi gehören dazu, weil ihr Geschmack in dicken Stücken aufdringlich und in dünnen angenehm ist. Alle drei sind fest genug, um sauber zu schneiden.

Warum dünn hier den Geschmack verändert

Eine dünne Scheibe gibt ihre Aromastoffe schneller ab und verteilt sie im Dressing, statt sie im Biss zu konzentrieren. Deshalb wirkt roher Fenchel dünn gehobelt mild, in dicken Stücken dagegen sehr anisbetont. Welche Geräte den feinen Bereich zuverlässig halten, zeigt https://benriner.com.de/.

Fenchel: gegen die Faser arbeiten

Halbieren Sie die Knolle und legen Sie die Schnittfläche flach auf die Bahn, damit Sie quer zur Faser hobeln. Der harte Strunkansatz bleibt dabei stehen und hält die Schichten zusammen. Zitronensaft direkt nach dem Schneiden verhindert, dass die Scheiben bräunlich werden.

Rettich: Schärfe steuern

Die Schärfe entsteht erst, wenn Zellen verletzt werden, also beim Schneiden. Feiner gehobelter Rettich schmeckt deshalb zunächst schärfer, verliert diese Schärfe aber schneller wieder, sobald er gesalzen ist und Wasser abgibt.

Kohlrabi: nur frisch

Kohlrabi wird mit zunehmender Größe und Lagerzeit holzig, und Holzfasern lassen sich nicht dünn schneiden. Prüfen Sie beim Kauf, ob die Knolle schwer für ihre Größe ist. Die grobe Außenschicht sollte großzügig weg, nicht nur die dünne Haut.

Was diese drei gemeinsam haben

Sie eignen sich aus denselben Gründen für den Hobel:

  • Festes, dichtes Fleisch, das dem Klingendruck standhält.
  • Wenig freies Wasser, deshalb bleiben die Scheiben stabil.
  • Eine Form, die sich flach auflegen lässt.
  • Ein kräftiger Eigengeschmack, der dünn geschnitten gewinnt.
  • Verwendung roh, wo das Schnittbild direkt sichtbar bleibt.

Ein Dressing, das nicht abrutscht

Dünne Scheiben tragen wenig, deshalb funktionieren schwere, cremige Saucen hier schlecht. Öl, Säure, Salz und etwas Süße reichen und legen sich gleichmäßig an. Richten Sie erst kurz vor dem Servieren an, sonst fällt alles zusammen.

Runde Ware ist rutschig

Kohlrabi und Rettich rollen, wenn man sie ganz auf die Bahn legt. Schneiden Sie zuerst eine flache Seite ab und arbeiten Sie mit Handschuh, denn genau bei rundem Gemüse verliert die Hand am ehesten den Halt.

Wann Sie besser würfeln

Für Suppen, Eintöpfe und Ofengemüse bringt der dünne Schnitt nichts, weil die Struktur ohnehin verloren geht. Dann ist das Messer schneller, und der Hobel bleibt im Schrank.